Hebamme

In den 70er Jahren im Wendland in Niedersachsen geboren, lebe und arbeite ich als Hebamme seit 2001 im Frankfurt am Main.

Nach einer dreijährigen Ausbildung zur Hebamme an der Universitäts-Frauenklinik in Heidelberg, die ich 2001 mit dem staatlichen Examen abschloss, habe ich in den ersten Jahren in der geburtshilflichen Abteilung einer Frankfurter Klinik gearbeitet. Darauf folgten einige Jahre in der außerklinischen Geburtshilfe im Geburtshaus Frankfurt.

Hebamme Britta Heilemann in FrankfurtNeben der Arbeit mit Frauen unter der Geburt, waren von Anfang an das Angebot von Vorsorgeuntersuchungen in der Schwangerschaft, Geburtsvorbereitungskursen und die Begleitung im Wochenbett als Nachsorgehebamme wichtige Bestandteile meiner Hebammentätigkeit.

Sehr bald kam ein neuer und richtungsweisender Aspekt dazu. Seit Ende 2001 beschäftigt und begeistert mich die Traditionelle Chinesische Medizin (TCM). Nach einer Grundausbildung speziell für Hebammen, folgte eine insgesamt 350 Stunden umfassende Ausbildung in TCM und Akupunktur, die ich 2008 mit dem „master of acupuncture“ abgeschlossen habe.

Seitdem hat die Akupunktur langsam aber stetig immer mehr Raum in meiner Arbeit als Hebamme eingenommen und hat diese zwar nicht grundlegend verändert, aber ihr doch eine „etwas andere“ Ausrichtung verliehen.

Neben der geburtsvorbereitenden Akupunktur, ist vor allem die Behandlung diverser Schwangerschaftsbeschwerden mittels Akupunktur ein wahrer Segen für die davon betroffene Frauen.

Seit 2013 biete ich außerdem eine ambulante Wochenbettsprechstunde an.

Meine Angebote als Hebamme:

Akupunktur in der Geburtshilfe

SchwangerschaftZur Geburtsvorbereitung:
Die geburtsvorbereitende Akupunktur stellt eine besondere Form der Akupunkturbehandlung dar. Hier werden keine schwangerschaftsbedingten Beschwerden behandelt, sondern man möchte, ähnlich wie mit anderen geburtsvorbereitenden Maßnahmen, den Körper auf eine gute Geburt vorbereiten, d.h. dass der Muttermund und der Gebärmutterhals weich und dehnbar sein sollen, um sich dann unter der Geburt bei guter Wehentätigkeit leichter zu öffnen. Die Akupunkturpunkte liegen im Bereich von Knien und Knöcheln und gelten auch – nicht nur – in China als geburtserleichternd. Sie können mit der geburtsvorbereitenden Akupunktur vier Wochen vor dem errechneten Geburtstermin beginnen. Die Kosten von 18.- € pro Sitzung sind keine Leistung der Krankenkassen, werden aber auf Nachfrage von manchen Versicherungen übernommen.

Bei Schwangerschaftsbeschwerden:
Auch wenn ich eine Schwangerschaft nicht als mit Krankheiten und Beschwerden behafteten Zustand betrachten möchte, sondern als Phase im Leben einer Frau, die von Gesundheit, Wohlbefinden und „guter Hoffnung“ geprägt sein sollte, kann es dennoch Umstände geben, die diese besondere Zeit unangenehm beeinflussen. Sogenannte Schwangerschaftsbeschwerden kann es viele geben.Das Gute an ihnen ist, dass man sie in der Regel sehr gut und nebenwirkungsfrei mit Akupunktur behandeln kann. Übelkeit, Schlafstörungen, Rückenschmerzen, Wassereinlagerungen, Karpaltunnelsyndrom, Symphysenschmerzen, Kopfschmerzen, Krampfadern und Heuschnupfen sind nur einige Beispiele, die man nicht ertragen muss weil man schwanger ist. Falls Ihre Schwangerschaft von diesen oder anderen Problemen belastet ist und Sie nicht genau wissen, ob in Ihrem Fall eine Akupunkturbehandlung hilfreich ist, lässt sich das in einem persönlichen Gespräch leicht klären. „Hilfe bei Schwangerschaftsbeschwerden“ ist eine Position der Hebammengebührenordnung und kann über die Krankenversicherung abgerechnet werden.

Nach der Geburt:
Zum Glück gibt es nach der Geburt selten einen Grund für eine Akupunkturbehandlung. Dennoch können z.B. schmerzhafte Hämorrhoiden, Probleme mit der Brust oder Mißempfindungen an einer Kaiserschnittnarbe auftreten, die man gut und schnell mittels Akupunktur behandeln kann.

Weitere Informationen finden Sie auf der Seite Akupunktur.

Vorsorgeuntersuchung in der Schwangerschaft

Entweder alternativ oder im Wechsel mit Ihrer Gynäkologin/ Ihrem Gynäkologen biete ich auch Vorsorgeuntersuchungen an. Gemäß Mutterschaftsrichtlinien beinhalten diese das Hören der kindlichen Herztöne, Ertasten der Lage des Kindes, Blutdruckmessung, Blutentnahmen, persönliche Beratung, etc.

Wochenbettsprechstunde

Dieses Angebot richtet sich an Frauen, die leider keine Nachsorgehebamme gefunden haben, aber dennoch nicht auf diese Leistung verzichten möchten. Entsprechend den Untersuchungen bei einem Hausbesuch sehe ich im Rahmen dieser ambulanten Sprechstunde nach Ihnen und Ihrem Neugeborenen und beantworte Ihre Fragen.Sie können sich bei Bedarf ohne vorherige Anmeldung mit mir in Verbindung setzen, um kurzfristig einen Termin auszumachen.

Sowohl die Vorsorgeuntersuchungen, als auch die Wochenbettsprechstunde sind Leistungen, die über Ihre Krankenversicherung abgerechnet werden.